08.07.2019

Ein Auge für junge Talente - Was macht einen guten Jugendtrainer aus?

Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Sich einfach aus Bequemlichkeit den nächstgelegenen Verein auszusuchen, ist nicht immer klug. Wir wünschen uns für unsere Kinder, dass sie mit Freude bei der Sache bleiben. Dazu motiviert sie vor allem ein guter Kinder- und Jugendtrainer. Dieser muss erst einmal gefunden werden.


Doch wie finden wir einen geeigneten Trainer für unsere Sprösslinge?
Und was macht einen guten Trainer aus? 

Großes Vorbild

Hören wir uns bei anderen Eltern und Fußball begeisterten Freunden um, bekommen wir mit Sicherheit einige Namen genannt.
Wir sollten uns bei der Auswahl ruhig auf den guten Ruf beziehen. Bei jeglicher Anschaffung und in beinahe allen Bereichen stellen wir vorab sicher, seriöse Verkäufer oder Vertragspartner ausfindig zu machen.

Versicherungsgesellschaften und deren Angebote beispielsweise vergleichen wir miteinander.
Bei unseren online Wetten achten wir auf Sicherheit und verlässliche Anbieter. Renommierte Sportwettenanbieter wie 888 geben uns ein gutes Gefühl beim Spielen.

Und so ein gutes Gefühl ist noch wichtiger, wenn es um unsere Kinder geht.
Bei Dingen, die unseren Nachwuchs betreffen, sind wir oft noch kritischer als sonst.
Der gute Ruf der Schule und ein ruhiges Umfeld bestimmen und leiten unsere diesbezüglichen Entscheidungen. Der Sportverein bildet da keine Ausnahme.

Irgendeinen Verein zu wählen, nur weil er in nächster Nähe ist, kommt also nicht sofort in Frage. Natürlich soll das Hobby unserer Kinder möglichst nicht zu kilometerlangen Autofahrten führen aber wir wollen sie gut aufgehoben wissen.

Besonders wenn etwas so stark von einer Einzelperson wie der des Trainers abhängig ist, sollte man schon etwas genauer hinschauen.
Ein Händchen für den Umgang mit Kindern hat nicht jeder. Fachwissen und Kompetenz sind nur ein Teil der Eigenschaften, die ein guter Kinder- und Jugendtrainer braucht. Ein Gespür für das Talent seiner Schützlinge und Einfühlungsvermögen, um die Motivation zu wecken, sind ebenso wichtig.

Ein guter Trainer ist mehr als jemand, der den Kindern das Fußballspielen beibringt. Er ist für sie eine wichtige und einflussreiche Person. Andere Dinge als nur die rein sportliche Entwicklung, wie etwa soziale Kompetenzen und Teamfähigkeit, bilden sich durch seine Mithilfe aus.

7 Eigenschaften, die ein Jugendtrainer haben sollte:

? Fachwissen
Können und Erfahrungen machen die Fachkompetenz des Trainers aus. Sie sind die Voraussetzungen für ein erfolgsorientiertes Training und einer gelungenen Mannschaftsführung. Sportwissenschaftliches Basiswissen ist dabei unumgänglich.
Technik und Taktik sowie Mannschaftsaufbau, Spielanalyse und Spielvorbereitung gehören ebenso dazu, wie psychologische Kompetenzen.
Außerdem muss ein Trainer über Organisationstalent verfügen.

? Führungsqualitäten
Der Trainer muss sich durchsetzen können und gleichzeitig die Interessen anderer mitberücksichtigen. Die jungen Spieler wollen sich eingebunden und verstanden fühlen, und nicht einfach bevormundet werden.
Es ist wichtig, dass sie von ihm lernen, Meinungen darzustellen und Grenzen zu respektieren. Durch Ehrlichkeit und Konsequenz gewinnt der Trainer das Vertrauen seiner Schützlinge. So motiviert er sie, seinen Anweisungen auch zu folgen und bereitet sie auch auf Wettkämpfe vor.


? Kommunikationstalent
Wichtig ist natürlich auch die Art und Weise in der auftretende Probleme angesprochen werden. Für die Persönlichkeitsentwicklung, Kritikfähigkeit und Stressverarbeitung der jungen Spieler ist eine klare Ansprache der jeweiligen Themen oder Konflikte von großer Bedeutung.

Dabei muss der Trainer abwägen können, was im Team besprochen wird, und welche Gespräche besser unter vier Augen stattfinden. Die jungen Spieler haben dadurch das Gefühl, sich mit ihren Problemen vertrauensvoll an den Trainer wenden zu können.

? Einfühlungsvermögen
Will man den Heranwachsenden die Regeln des Fair Play beibringen, muss man auf sie eingehen können und individuelle Konflikte erkennen.
In der Phase der charakterlichen Selbstfindung sind die jungen Spieler auf die verständnisvolle Anleitung des Trainers angewiesen. Durch sensibles Vorgehen kann die Entwicklung des Kindes positiv beeinflusst werden.
Auf dem Platz treffen verschiedenste Charaktere aufeinander. Konfliktpotenziale erkennen und das Zusammenspiel in harmonische Bahnen zu lenken ist die Aufgabe des Trainers.

? Konsequenz beim Coaching
Die angestrebte Leistungsoptimierung umfasst ein konsequentes Coaching. Nicht zuletzt mit dem Ziel, Hilfe zur Selbsthilfe zu ermöglichen. Egal ob es sich um Fußball spielende Jungen handelt oder um Mädchen, die eine Karriere bei den Damen anstreben, mit konsequenter Anleitung erzielen sie die besten Leistungen.

Die Erziehung und Ausbildung zum selbstständigen Spieler, der auf seine Mannschaft achtet, ist grundlegender Bestandteil des Trainings.
Die Einflussmöglichkeiten des Trainers sind während eines Spiels begrenzt und die Spieler müssen selbst entscheiden, in welcher Weise sie das Spiel lenken und beeinflussen wollen. Selbstbewusste Spieler, die durch Kritikfähigkeit die fortlaufenden Korrekturen als Bereicherung empfinden, können ihr volles Potenzial entfalten.

? Motivieren können mit Spaß
Die Kinder gehen meist von sich aus sehr motiviert an die Sache heran. Am Anfang des Trainings ist die Begeisterung meist groß, Fußball ist und bleibt einfach sehr beliebt, auch bei den Jüngeren.
Junge Talente müssen sich irgendwann voll und ganz ihrem Sport hingeben, um zu Profis werden zu können. Der Traum von der großen Karriere geht jedoch nur für ganz Wenige in Erfüllung. Kinder sind keine Erwachsenen. Deshalb bedarf es bei dem Prozess der Ausbildung äußerster Behutsamkeit.
Ein Trainer kann helfen, Leistungsdruck in förderliche Bahnen zu lenken, so dass der Spaß am Spiel erhalten bleibt.

? Vorbildfunktion
Trainer sind Ratgeber ihrer Schützlinge und helfen bei der Bewältigung emotionaler Konflikte. Tief empfundene Erfahrungen, wie die Überwindung von Misserfolgen oder ein Neustart nach einer Verletzung festigen das Band. In Stress-Situationen schaut das Kind zum Trainer und beobachtet dessen Verhalten. Ein cholerischer und unkontrollierter Mensch wird dieser Vorbildfunktion nicht gerecht. Auch sollte ein Trainer bei Erfolgen nicht überheblich werden. Die Kinder schauen zu ihm auf. Diesen Umstand muss er sich stets vergegenwärtigen.

Der Trainer als Erzieher

Ein guter Fußballtrainer kann unseren Kindern mehr mit auf den Weg geben, als das Erlernen dieser wunderbaren Sportart. Selbstvertrauen und das Vertrauen in die Mannschaft stärken die Persönlichkeit der jungen Spieler.


Jeder hat seine Position und erbringt die bestmögliche Leistung in seiner Rolle.
Der Fußball erzieht die Kinder im Idealfall nebenbei zu Eigenverantwortung und fördert die Entwicklung sozialer Kompetenzen.

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