07.11.2013

Sportlich voll im Soll

Für die Sportfreunde Berlin 06 ist der Erfolg aber nicht das Wichtigste

Erst seit sieben Jahren gibt es die Sportfreunde Berlin 06. Immerhin gelang es dem Verein, sich in dieser Zeit von der Freizeitliga in die Kreisliga B (6. Abteilung) hochzuarbeiten. Doch der sportliche Erfolg ist nicht das Allerwichtigste. „Wer zu uns kommt, fühlt sich wohl und bleibt“, beschreibt Sportdirektor Marcus Dippe das Hauptmotiv des Vereins: die Kameradschaft.

Natürlich will man auch vernünftige Vereinsstrukturen schaffen bzw. weiter ausbauen. Im Mittelpunkt steht dabei der neue Fußballplatz an der Roelckestraße in Hohenschönhausen. Hier war ja früher der HSV Rot-Weiß zuhause, der mittlerweile mit dem Weißenseer FC fusionierte. Der Rasenplatz sowie der Kunstrasenplatz als Ausweichquartier sollen nun auf Vordermann gebracht werden. Auch das Vereinsheim soll aufgemöbelt werden. „Auf jeden Fall ist der neue Platz deutlich besser als der alte am Wasserturm“, weiß Dippe.

Zwei Männer- und drei Jugendmannschaften (D-, E- und F-Jugend) nehmen derzeit am Spielbetrieb teil. Insgesamt gehören etwas mehr als 100 Fußballer dem Verein an. Bei den Sportfreunden Berlin gibt es aber auch eine Basketball-, Volleyball- und eine Schwimmabteilung.

Trainer der 1. Mannschaft ist von Anfang an Maximilian Achtelik. In dieser Saison darf er bislang mehr als stolz auf seine Mannschaft sein. Sie rangiert als Neuling im Mittelfeld der Tabelle und erfüllt somit das angestrebte Saisonziel voll und ganz. Folgerichtig freut sich auch Sportdirektor Dippe über die tolle Entwicklung, die der junge Verein aktuell nimmt.

Von Manuel Fernandes

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