17.12.2014

Sedlackova sorgt für Angriffsdruck

Großer Jubel nach dem Abpfiff bei Lübars: Durch den Erfolg gegen Leipzig geht man als Tabellenerster in die Winterpause. Dass die Nordberlinerinnen zudem bereits zehnmal in Folge zu Null spielten, rundet die Sache zusätzlich ab.

„Es war schon eine bemerkenswerte Hinrunde, in der wir uns immer mehr stabilisierten“, freute sich das Trainerduo Jürgen Franz/Christian Pohl, wohl wissend, dass dies nur eine Zwischenbilanz ist. Ihr Team startete jedenfalls elanvoll und ließ lange Zeit nur selten eine Leipziger Offensivaktion zu. Schon von hinten heraus machten Sedlackova und Toth über die Außenbahnen viel Tempo und Druck. Auch das Mittelfeld bot erneut Überdurchschnittliches.

Nach der relativ schnellen Führung hatten Korkmaz nach Flanke von Toth (20.) sowie zweimal Nauesse (25./27.) die Möglichkeiten zu weiteren Treffern. Die ehemalige Leipziger Spielerin agierte vorn recht wirkungsvoll, hatte jedoch bei ihren Abschlüssen häufig Pech. „Die erste Halbzeit lief durchaus nach unseren Vorstellungen. Später tendierte es ein wenig Richtung Ergebnis verwalten“, betonten die Lübarser Trainer.

Dadurch hatte der FFV gelegentlich einige gute Szenen. Hier lief viel über Spielführerin Heller, aber auch über die talentierte Lübcke, aus der durchaus eine gute Spielgestalterin werden kann. In der Schlussphase vergab der Tabellenerste dann erneut Gelegenheiten, höher davonzuziehen. Ausgerechnet die ansonsten so emsig und wirkungsvoll agierende Sinka wurde oft im letzten Augenblick (77./82.) gestoppt. Wie bereits in so vielen anderen Begegnungen war es schließlich Wojtecki, die erneut traf und damit alles klar machte.

„Das bislang Erreichte macht uns stolz, weil es das Ergebnis intensiver Arbeit ist“, fassten die beiden Verantwortlichen zusammen. Am 12. Januar beginnt die Rückrundenvorbereitung. Der erste nennenswerte Test steht am 1. Februar beim USV Jena auf dem Programm. Dies sicherlich mit Neuzugang Boedeker. Die Mittelfeldakteurin kommt vom FSV Gütersloh.

1. FC Lübars – FFV Leipzig 2:0 (1:0)

LÜBARS: Shamir – Sedlackova, Dey, Konsek, Toth – Siwinska (69. Sinka), Racz, Korkmaz (85. Schäfer), Szuh – Nauesse (77. Wojtecki), Yaren.
LEIPZIG: Meißner – Birne, Pfretzschner, Janitzki, Förster (86. Mörtlbauer) – Freitag, Lübcke, Heller, Jakober – Görner, Nyembo.
SR: Sandra Blumenthal (Pritzwalk) – Z.: 34.
TORE: 1:0 (11.) Szuh, verwertet Eingabe von Siwinska; 2:0 (86.) Wojtecki, nach Doppelpass mit Sinka.
GELBE KARTEN: Dey, Korkmaz – Janitzki, Birne, Freitag.
BESTE SPIELERINNEN: Konsek, Korkmaz, Sedlackova – Heller, Lübcke.

Von Helmut Orzechowski

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