26.07.2020

Jugend: Die erste Entscheidung

Sondergenehmigung für A-Junioren-Pokal beantragt

Die Politik hat entschieden: Der Kampf um Punkte und Pokale in BFV-Wettbewerben darf ab dem 21. August wieder beginnen. Bei der Jugend startet der Spielbetrieb von der Regional- bis Kreisliga am ersten Septemberwochenende. In den Bundesligen rollt der Ball zwei Wochen später (19./20. Sept.) wieder.

Doch schon kurz vor dem Start in die neue Saison kommt es zum ersten Kräftemessen der Berliner A-Jugend-Elite auf Pflichstpielebene. Vom 15. bis zum 23. August möchte der Berliner Fußball-Verband den „Nike Youth Cup“-Sieger der vergangenen Saison ausspielen. „Wir müssen fertig werden, weil wir einen Teilnehmer für den DFB-Pokal der A-Junioren melden wollen“, erklärt der Jugendausschussvorsitzende des BFV, Andreas Kupper.

Weil laut Senatsbeschluss aber erst ab dem Wochenende darauf Pflichtspiele ausgetragen werden dürfen, hat der BFV eine Sondergenehmigung beantragt. „Es sieht so aus, als würden wir sie bekommen“, sagt Kupper, „und wenn wir die Genehmigung vom Senat haben, müssen auch die Bezirksämter noch mitspielen.“ Wenn die Sondergenehmigung nicht erteilt wird, würden die Spiele in Brandenburg ausgetragen, so Kupper.

Nach den Viertelfinals am 15. und 16. August, sollen nur wenige Tage später (18. und 19. August) die Halbfinals steigen. Für Sonntag, 23. August, planen die Organisatoren das große Finale im kleinen Jahn-Stadion. „Bis zum 4. August wollen wir alle Unklarheiten beseitigen“, verspricht Kupper.
Das Teilnehmerfeld des „Nike Youth Cups“ erstreckt sich von der Bundes- bis zur Landesliga. Auf den Berliner SC trifft der Nordberliner SC. Der Landesligist kann mit einem Sieg gegen den Regionalligisten für die dickste aller Überraschung sorgen.

Der SV Tasmania muss als letzter verbliebener Verbandsligist gegen den Bundesligisten 1. FC Union ran. „Wir freuen uns auf Union und natürlich wollen wir gewinnen“, sagt Tas-Coach Mohamad Yassine. „Aber letztlich ist es wie ein Testspiel für uns.“

Im Duell zweier Regionalligisten treffen Hertha 03 und Staaken aufeinander. Der Trainer der Zehlendorfer, Rainer Meitzner, hofft auf ein Weiterkommen. „Im Halbfinale können wir auf unseren Kooperationspartner Hertha BSC (Viertelfinalgegner von Viktoria 89, d. Red.) treffen“, blickt Meitzner voraus. „Wenn wir sie schlagen können, dann im Halbfinale.“

Von Sascha Hagemann

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