12.12.2014

Jugend-Bundesliga: Berlin gegen Hamburg

U17: Hertha BSC empfängt den FC St. Pauli, Tennis Borussia den Hamburger SV

Hier gegeneinander, am Samstag gegen Gäste aus Hamburg. Herthas Nelson Schultz-Fademrecht (links) und TeBes Aleksandar Bilbija. Foto: JouLux

Am letzten Spieltag vor der Winterpause kommt es in der B-Jugend-Bundesliga zum Städtevergleich Berlin gegen Hamburg. Zeitgleich empfangen am Samstag Hertha BSC den FC St. Pauli und Tennis Borussia den Hamburger SV. Die Vorschau.

Berlin gegen Hamburg im Doppelpack. In der B-Jugend-Bundesliga kommt es am Samstag zum Städtevergleich. Hertha BSC ist gegen den FC St. Pauli klar favorisiert und will mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzenteams halten. Tennis Borussia ist gegen den Tabellendritten, den Hamburger SV, indes leichter Außenseiter. Dass die zwei Hamburger Vereine die parallele Ansetzung in der Hauptstadt logistisch nutzen und gemeinsam nach Charlottenburg anreisen, ist aber eher unwahrscheinlich.

Hertha BSC – FC St. Pauli (Samstag, 11 Uhr, Amateurstadion)

Die Herthaner von Trainer Andreas Thom, in den vergangenen Jahren immer auf den Topplätzen vertreten, laufen ihren Ansprüchen als Tabellenfünfter bisher etwas hinterher. Um die Chance, sich als Zweiter noch für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft zu qualifizieren, vor der Winterpause nicht noch weiter zu verkleinern, muss gegen St. Pauli ein Sieg her. Die Vorzeichen sind nicht schlecht. Am vergangenen Spieltag besiegte Hertha Carl Zeiss Jena zwar nur knapp, die Hamburger gingen aber bei TeBe komplett leer aus. Zudem siegte Hertha in der Hinrunde in St. Pauli durch Tore von Akyol, Egerer, Covic und Kyeremeh deutlich mit 4:1.

Tennis Borussia – Hamburger SV (Samstag, 11 Uhr, Mommsenstadion)

Nicht ganz so gut sind die Aussichten für TeBe. Mit dem Hamburger SV erwarten die Veilchen ein Topteam, das als Dritter sehr gut platziert ist. Besonders offensiv sind die Elbstädter eine Macht und haben mit 38 Toren in 14 Spielen die beste Torquote der Liga. Am vergangenen Wochenende schoss der HSV Eintracht Braunschweig klar mit 4:0 ab. TeBe siegte gegen den Stadtrivalen St. Pauli zwar knapp, hatte aber gehörige Probleme mit dem Kiez-Nachwuchs. Trainer Tim Jauer bewies dabei ein glückliches Händchen und wechselte Siegtorschütze Schikowski zur Halbzeit ein. Mit einem Sieg könnte Aufsteiger TeBe bis auf drei Punkte an den HSV heranrücken.

Wie der doppelte Städtevergleich in der Jugend ausgegangen ist, lesen Sie am Montag wie gewohnt in der „Fußball-Woche“.

JG

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