12.11.2014

Erneute Schlappe für die Herthaner

Nach der deutlichen Schlappe eine Woche zuvor gegen Werder Bremen (0:4) schien sich für Hertha alles zum Guten zu wenden, als Kyeremeh den Führungstreffer durch Zografakis vorbereitete. Aber ohne die rot-gesperrten Chabot und Dadachev nutzten die Berliner gegen ersatzgeschwächte Leipziger die Gunst der Stunde nicht und versäumten es, ihren Vorsprung auszubauen.

Mitunter fehlte einfach der Mumm, dem Gegner energischeren Widerstand entgegenzusetzen. Oder aber die Bereitschaft zu Offensivaktionen wurde durch eine ungenaue Passfolge gestört. Darüberhinaus ließen sich die abwehrstarken Leipzig nicht auskontern. Sie erreichten nach der Pausenansprache ihres Trainers Achim Beierlorzer und gestützt auf das Führungstor (47.) ein spielerisches Übergewicht. Beim von Andreas Thom trainierten Hertha-Team schwand hingegen das Selbstbewusstsein. Individuelle Abwehr- und Abspielfehler hatten letztlich zu den Gegentoren geführt. Und der zweifache RB-Schütze Demirovic ließ sich nie ausschalten.

RB Leipzig – Hertha BSC (B) 3:1 (0:1)

LEIPZIG: Wallenstein – Senkbeil, Träger, Janelt, Franke – Beiersdorf, Demirovic (79. Schau), Kwarteng (65. Tobias), Rettig (74. Cakir) – Berger, Franke (77. Opolka).
HERTHA: Schaffran – Seemann, Ernesto, Baak, Glen – Akyol, Covic, Schultz-Fademrecht, Friede (52. Maier), Kyeremeh (64. Neuwald), Zografakis (68. Selman).
SR: Deringer (Wensickendorf) – Z: 110.
TORE: 0:1 (26.) Zografakis, 1:1 (42.) Beiersdorf, 2:1 (47.) Demirovic, 3:1 (55.) Demirovic.
BESTE SPIELER: Demirovic, Beiersdorf – bei Hertha keiner.

Von Manfred Gräf

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