10.12.2014

Bremer sorgt für klare Verhältnisse

Durch diesen verdienten Erfolg gegen den Aufsteiger zog Turbine in der Tabelle an Frankfurt vorbei und steht nunmehr auf Rang drei. „Das freut uns natürlich. Ansonsten hatten wir nicht gerade unseren besten Tag“, betonte Assistenztrainer Dirk Heinrich. Die Potsdamerinnen boten beim Schlusslicht eine recht bescheidene Leistung und hatten speziell in den ersten Minuten durchaus Probleme. Vielleicht wäre alles souveräner gelaufen, wenn man die Chancen in der Anfangsphase genutzt hätte. Die beste bot sich nach einem Solo Cramer (3.), die sich aber den Ball zu weit vorlegte.

Die Herforderinnen agierten überraschend selbstbewusst und zeigten vor allem durch Mc Donald immer wieder beeindruckende Offensivaktionen. Mitte der ersten Halbzeit fing sich der Favorit allmählich, hatte spielerische Vorteile, versäumte es jedoch, weitere Treffer zu erzielen. Speziell die zweifache Schützin Bremer war mit zunehmender Spielzeit kaum zu halten und erarbeitete sich eine Gelegenheit nach der anderen (24./26./51.).

Ihr Treffer zu Beginn der zweiten Halbzeit war besonders wichtig, denn dadurch kam die Mannschaft von Cheftrainer Bernd Schröder noch besser in diese Partie hinein. Kurz vor dem Ende hatte man allerdings Glück, dass sich aus einem Abwehrversuch von Keeperin Sarholz heraus nicht eine weitere Herforder Torchance ergab. Beim nächsten Heimspiel gegen SGS Essen muss sich Turbine wieder steigern.

Herforder SV – Turbine Potsdam 1:3 (1:2)

TURBINE: Sarholz – Kulis, Wesely, Deines – Rauch, Elsig, Cramer, Andonova (64. Mercik) – Nagasato (64. Simic) – Bremer, Anonma.
SR: Daniela Illing (Limbach-Oberfrohna) – z. Z.: 563.
TORE: 0:1 (11.) Anonma, nach Vorarbeit durch Nagasato; 1:1 ( 26.) Nesse, aus wenigen Metern; 1:2 (29.) Bremer, nutzt Eingabe von Rauch; 1:3 (46.) Bremer, aus Nahdistanz.

Von Helmut Orzechowski

.

Kommentieren

Vermarktung:

Mehr zum Thema