12.11.2014

Bremer erneut nicht zu stoppen

Traf schon nach neun Minuten zur Führung für Turbine: Natasa Andonova. Foto: Kuppert

Die Potsdamerinnen gingen gleich elanvoll zur Sache und hatten vor allem im Mittelfeld deutliche Vorteile. Meist durch Cramer und Wälti gut in Szene gesetzt, machten vorn Anonma und die kaum zu haltende Bremer immer wieder viel Druck. „Unser Spielaufbau sah schon um einiges besser aus“, meinte Assistenztrainer Dirk Heinrichs.

Leverkusen hatte in der Anfangsphase zwar durch einen Kopfball von Hegering (17.) eine Tormöglichkeit, doch insgesamt kam der Gastgeber nur selten zu sehenswerten Offensivaktionen, hatte die Elf um Coach Thomas Obliers zumeist Abwehraufgaben zu bewältigen. Nach dem Führungstreffer erspielten sich die Potsdamerinnen durch Bremer (33.) sowie Anonma (35.) schon zeitiger Chancen, den Vorsprung auszubauen. Lediglich nach dem überraschenden Anschlusstreffer hätte es noch einmal eng werden können.

„Da zeigten wir uns für kurze Zeit etwas verunsichert“, so Potsdams Co-Trainer. Die Mannschaft fing sich jedoch schnell und hatte später durch die sich immer mehr steigernde Bremer (50./58.), Simic (67.), Cramer (76.) und Nagasato (88.) weitere Gelegenheiten.

Bayer Leverkusen – Turbine Potsdam 1:6 (0:2)

TURBINE: Sarholz – Kemme, Wesely, Kulis (79. Elsig) – Andonova, Wälti, Cramer, Rauch (75. Evans) – Simic (69. Nagasato) – Bremer, Anonma.
SR: Christine Baitinger (Friesenheim) – z. Z.: 932 am Sonnabendmittag.
TORE: 0:1 (9.) Andonova, Freistoß aus halbrechter Position; 0:2 (40.) Anonma, nutzt Eingabe von Bremer; 1:2 (46.) Linden, nach Pass durch Petzelberger; 1:3 (49.) Anonma, aus Nahistanz; 1:4 (54.) Simic (Elfmeter), nach Foul von R. Knaak an Bremer; 1:5 (59.) Bremer, verwertet Kopfballvorlage von Cramer; 1:6 (87.) Wälti, auf Zuspiel von Anonma.
GELBE KARTEN: Petzelberger – Wesely.

Von Helmut Orzechowski

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