Teammanagerbericht: 1. Traber FC

Autor: Alexander Buder

04.05.2014

NACHTRAG: Concordia Wittenau II vs. 1. Traber FC

In einer hart umkämpften, aber zu keiner Zeit unfairen Partie, begegneten sich beide Mannschaften hochmotiviert und auf Augenhöhe.
Die Gastgeber aus Wittenau stetzten dabei auf ihre körperliche Rubustheit, Zweikampfstärke und auf ihr schnelles Umschaltspiel. Die körperliche Überlegenheit von Concordia spiegelte sich auch in den Größenverhältnissen wieder, denn da hatten sie gegenüber den Traberanern wesentliche Vorteile und nutzten immer wieder die Lufthoheit, in dem sie hohe, lange Bälle auf ihre großgewachsenen Stürmer spielten, die ihre Überlegenheit gekonnt ausspielten.
In der ersten Halbzeit war es ein Spiel zwischen den Strafräumen, in dem es kaum zu Strafraumszenen kam. Dennoch aufällig, immer wenn Traber den Ball direkt und schnell spielte, konnten sich die Mariendorfer bis zum Strafraum durchkombinieren, allerdings fand der entscheidene Pass nicht den eigenen Mitspieler. Als beide Mannschaften schon mit dem Halbzeitpfiff liebäugelten, gab es einen Einwurf für Traber an der Strafraumgrenze der rechten Angriffsseite.
Der Einwurf kam weit in den Strafraum geworfen, wie eine Flanke geschlagen und fand diesmal den eigenen Mann der zum glücklichen 0:1 Halbzeitstand einnickte.(45.+ Min.)
Nach dem Seitenwechsel gleiches Bild wie in der ersten Halbzeit, viele Zweikämpfe, keine der beiden Mannschaften schenkte dem Gegner auch nur einen Meter.
So dauerte es bis zur 74. Minute, bis es erneut gefährlich wurde.
Bezeichnend, dass Concordia den zweiten Gegentreffer wieder durch eine Standartsituation hinnehmen musste. Ein schöner, direkter Freistoß aus ca.18 Metern, an der Mauer vorbei gehoben, besorgte das 0:2 für die Gäste.
Allerdings konnten die Mariendorfer nicht aufatmen, denn nur eine Minute später, direkt vom Anstoss weg, konnten die Hausherren auf 1:2 verkürzen. (75.Min.)
Nun war es ein offener Schlagabtausch, bis es zu einer sehr umstrittenen Szene kam.
Aus Sicht der Gastgeber die spielentscheidene Szene.
Ein Pass in die Tiefe fand den Traber Stürmer, der völlig mutterseelenallein auf das Tor zulaufen konnte, da alle Wittenauer aufgerückt und dann stehen geblieben waren und auf den Abseitspfiff gewarteten. Allerdings war nur die Innenverteidigung rausgerückt, aber der linke Aussenverteidiger hatte eben die 2-3 Meter nicht gemacht, so dass es natürlich für den Rest der Wittenauer so aussah als stünde der Traber Stürmer im Abseits. Der ließ sich die Chance nicht nehmen und verwandelte zum 1:3. (83.Min.)
Nach großen Protesten und lamentieren, da mal wieder der angesetzte Schiedsrichter nicht erschienen war und man dann den pfeifenden Co-Trainer des Traber FC noch Parteiischkeit unterstellte, markierten die Gäste dann in der Nachspielzeit, ebenfalls durch einen sehr sehenswerten, direkt verwandelten Freistoss von der Strafraumgrenze, den 1:4 Endstand. (90.+Min.)


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