Teammanagerbericht: Weißenseer FC II

Autor: Alex Scharsig

04.09.2014

Klare Heimniederlage mit bitterem Beigeschmack

Sportlich verdiente, aber im Zustandekommen höchst unglückliche Niederlage.

Trotz eines starken Gegners ein sehr ärgerlicher Punktverlust für den WFC II. Nach einer miserablen ersten Halbzeit seitens der Weißenseer, in der die einzige, wirklich gelungene Offensivaktion den bis dato unverdienten Ausgleich brachte, kam man umgestellt und motiviert aus der Kabine. Leider nur, um bereits nach sechs gespielten Minuten den neuerlichen Rückstand zu kassieren, indem man den Gast zum mustergültigen Konter einlud. Der, dem beiderseitigem Einverständnis nach, klar zu Unrecht nicht gegebene Handelfmeter für Weißensee in der 75. Minute, sowie der dazugehörige, ausstehende Platzverweis entschieden das Spiel endgültig. Der Kapitän der Gäste klärte beim Stand von 1:3 einen Schuss von Björn Müller eindeutig mit der Hand auf der Linie, und ließ sich während der wilden Proteste clevererweise direkt auswechseln. Dem Gast Unpsportlichkeit zu unterstellen wäre unangemessen, schließlich fragte der Referee nicht einmal nach, womit der Betroffene auch nicht lügen musste. Müßig zu spekulieren, was beim vermeintlichen Anschluss zum 2:3 und einer Viertelstunde in Überzahl noch für die bis dahin eindeutig unterlegenen Gastgeber möglich gewesen wäre...

Jene Aktionen waren im Endeffekt die spielentscheidenden Momente. Auch Dennis Schulz relativ schwere Verletzung(Außenband, Knöchel) tat ihr Übriges, sein Ersatz, Ricardo Liepke(Schienbein), musste ebenfalls bereits zur Halbzeit wieder raus. Bereits vor dem Anpfiff musste Mike Braun(Zeh) angeschlagen passen, für ihn rückte Sören Hödtke in die Startelf und spielte durch.

Fazit: Schwaches Spiel des dezimierten WFC II, bei dem nur wenige Spieler (z.B. B.Müller, T.Sievert) Normalform zeigten, souveräner Auftritt seitens der Schmöckwitzer. Der Sieg fiel, dem Spielverlauf nach, insgesamt vielleicht etwas zu hoch aus, muss aber trotz der krassen Fehlentscheidung des Schiedsrichters sportlich anerkannt werden, da man es zu keinem Zeitpunkt verstand, dem Gast angemessen Paroli zu bieten.


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