Teammanagerbericht: VfB/Einheit zu Pankow

Autor: André Kneiseler

19.06.2014

82 Minuten überlegen reicht nicht

BSC Marzahn – VfB/Einheit zu Pankow 2-2 (0-1)

Pankow: Mönch – Schenke – Krömke (C), Bötge – Stude, Gornicz – Fox, Röhlig, Plak – Heinrich (ab 85. Odriozola), Schulze

Tore: 0-1; 0-2 Schulze (26.; 68.); 1-2; 2-2 Henkel (87.; 90./Strafstoß)

Gelb/Rot: Bötge (82./Pankow)



82 Minuten dominiert der VfB das Spiel. Doch wieder einmal schaffte es die Schmiedeltruppe nicht, aus ihren zahlreichen Torchancen kapital zu schlagen. Bis zur Gelb/Roten Karte an Michael Bötge hätten die Pankower bereits mit 6 Toren führen können, sogar müssen.
Allein bis zum 0-1 vergab die Einheit-Elf zahlreiche Möglichkeiten. Doch dann spielte Sven Stude einen Pass nach innen zu Marco Heinrich und dieser schickte Michael Schulze steil in den Strafraum. Schulze hatte keine Probleme den Ball am Marzahner Keeper vorbei zum 0-1 einzuschieben. Auch in der Folgezeit spielte nur der VfB nach vorn. Doch das Marzahner Tor war wie vernagelt.
In der zweiten Hälfte das gleiche Bild. Doch die Pankower spielten zu unkonzentriert und ließen erneut beste Torchancen aus. Weder Röhlig und Heinrich (scheiterten am BS-Keeper), noch Schulze (trifft den Pfosten) konnten die Führung ausbauen. In der 68. Minute brachte Heinrich den Ball per Einwurf wieder zu Schulze. Dieser zog nach innen, stoppte kurz, nahm wieder Fahrt auf und brachte den Ball in die linke Torecke unter. Alles schien nun gelaufen. Die Marzahner versuchten zwar auf das Pankower Gehäuse zu spielen, doch blieben sie meistens an der Abwehr um Kapitän Krömke hängen. Und wenn doch, stand da ja noch immer Pankows Nummer 2 Thomas Mönch im Tor. Dieser vertrat erneut Clemens Teige hervorragend.
Dann leistete Bötge eine Undiszipliniertheit und musste vom Platz. Jetzt drehte sich das Spiel und es spielte nur noch der Gastgeber. Fünf Minuten nach dem Platzverweis erzielte Henkel mit einem Distanzschuß den Anschlußtreffer. Und wenig später zeigte Schiedsrichter Buchheim auf den Punkt, nachdem er ein Foul gesehen hat. Henkel verwandelte den Strafstoß sicher zum 2-2 Endstand.

Beim Schlußlicht nur unentscheiden, das ist nicht nur zu wenig, das ist enttäuschend und nicht zu entschuldigen. Sicherlich, das fehlen zahlreicher Stammkräfte wie Jechow, Russ, Fritsche, Wagner und Teige ist nicht zu kompensieren, trotzdem hat die Mannschaft vom Sonntag das Potenzial, oben in der Bezirksliga mitzuspielen. Im Spiel gegen der zweite Vertretung von Stern 1900 kann die Mannschaft Platz Fünf festigen und einen wichtigen Schritt an das, von Bernd Schmiedel ausgegebenen, Saisonziel (Platz 4) machen.


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