03.12.2018

Das Transfergeschäft im Fußball einfach erklärt – so funktionieren Spielertransfers in der Bundesliga!

Schon längst regiert das Geld im internationalen Fußballgeschäft. Vereine und Fans wollen die absoluten Top-Stars in ihren Reihen sehen. Transfergeschäfte zwischen verschiedenen Fußballvereinen aus Deutschland und dem Ausland gehören heutzutage zum normalen Geschäft im Profi-Sport. Fast jedes Jahr überschlagen sich die Ablösen auf dem internationalen Transfermarkt. Gemeine Fans und Laien haben schon längst den Überblick über die Regeln und Transfermodalitäten verloren. 

Die Ablösesummen, die auf dem Transfermarkt gezahlt werden, stürzen einen Rekord nach dem Anderen. Der bisher größte Deal des internationalen Fußballgeschäfts war der Wechsel des brasilianischen Nationalspielers Neymar Junior. Er wechselte für eine Ablösesumme von 222 Mio. Euro das Trikot vom FC Barcelona gegen das Trikot vom neureichen Spitzenclub aus der französischen Hauptstadt. Auf welche Weise dieser Deal zustande kam und was es bei den Transfergeschäften der deutschen Top-Vereine zu wissen gilt, haben wir für Sie in einem smarten Überblick zusammengefasst. Wie ein Vereinswechsel funktioniert, erfahren Sie hier. 

Transferfenster in der Bundesliga

Fußballspieler im Profi-Geschäft können nur in bestimmten Zeitfenstern einen Verein wechseln. Hierbei gelten für den Profi-Sport im Fußball zwei sogenannte 'Transferfenster' innerhalb einer Saison. Das zeitlich längere Sommertransferfenster ist vom 1. Juli bis zum 31. August geöffnet, während im Winter das Transferfenster vom 1. Januar bis zum 31. Januar ausreichend Spielraum für Vereinswechsel lässt. Dabei müssen Spieler vorab auf einer Transferliste des DFB eingetragen werden, um auch ligakonform den Verein zu wechseln. 

Ablösesumme und Ausstiegsklauseln

Fußballprofis stehen mit Vereinen in der Bundesliga in einem vertraglichen Arbeitsverhältnis. Dabei wird in den meisten Fällen für transferierte Spieler eine Vertragslaufzeit von vier bis fünf Jahren gewählt. Für vereinstreue Spieler wird ebenfalls bei beiderseitiger Übereinkunft ein neues Vertragsverhältnis von vier bis fünf festgesetzt. Wenn Spieler den Verein wechseln wollen und Top-Vereine an einer Verpflichtung interessiert sind, muss der Spieler aus seinem laufenden Arbeitsvertrag herausgekauft werden. Die Ablösesummen setzen sich dabei aus der aktuellen Marktlage, der Vertragslaufzeit des Spielers und dem fußballerischen Talent zusammen. Selbst in den unterklassigen Spielklassen wie der 3. Liga in Deutschland oder der Regionalliga werden mittlerweile Ablösesummen im Millionenbereich bezahlt.
Nicht selten lassen sich Profi-Fußballer in einem Vertrag eine Ausstiegsklausel eintragen. Diese erlaubt es den Spieler für eine bestimmte Summe den Verein, auch gegen den Willen des aktuellen Fußball-Clubs, zu verlassen. Der brasilianische Superstar Neymar Junior wechselte so für die gigantische Rekordablösesumme von 222 Mio. Euro dank einer Ausstiegsklausel, die von Paris St. Germain bedient wurde, den Verein. Damit übertraf Neymar Junior mit seinem Wechsel, die damalige Rekordablösesumme von 105 Mio. Euro für das französische Mittelfeld-Ass Paul Pogba um ein Vielfaches. 

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