17.12.2014

Versöhnung mit Kantersieg

Mit einer tollen Mannschaftsleistung feierte die A-Jugend des FC Viktoria 1889 Berlin im Spiel gegen den Tabellenletzten aus Halberstadt einen überzeugenden 7:0 Heimsieg. Die Platzbesitzer überzeugten vom Anpfiff her mit technisch anspruchsvollen Spielzügen gepaart mit sicherem Passspiel. Zudem bemerkenswert: Vier der sieben Viktoria-Treffer wurden per Kopf erzielt.

A-Jugend

FC Viktoria 89 – Germ. Halberstadt (A) 7:0 (3:0)
VIKTORIA: Lüdtke – Horn, Peiler, Karim, Aydin (76. Freitag) – Gunte, Tokgöz, Yaylaci (71. Mbye), Bozorgzadeh, Keller (66. Alkan) – Beyazit.
HALBERSTADT: Becker – Kanter, Kreß, Schröder, Kasten – Felgentreff, Wegner, Krumnow (83. Biewendt), Krause (46. Krämer) – Blecker, Gruhle (54. Guderitz).
SR: Musick (SV Preussen 90) – Z: 65.
TORE: 1:0 (6.) Karim, Kopfball; 2:0 (28.) Karim, Kopfball; 3:0 (34.) Beyazit, Elfmeter; 4:0 (75.) Alkan, Schuss aus zwölf Metern; 5:0 (78.) Gunte, Kopfball; 6:0 (80.) Beyazit, Elfmeter; 7:0 (85.) Mbye, Kopfball.
GELBE KARTE: Kanter.
BESTE SPIELER: Karim, Tokgöz – Becker.

So konnte der überragende Abwehrrecke Karim gleich in der 6. Minute zum 1:0 einnicken. Viktoria bestimmte das Spiel in allen Belangen. Die Gäste aus Halberstadt versuchten anfangs dagegenzuhalten, jedoch war die eklatante Kopfballschwäche mit ein Grund, warum die Germanen schließlich mit einer 0:7-Packung nach Hause geschickt wurden, zu der Karim mit seinem zweiten Kopfballtor (28.) maßgeblich mit beitrug und bereits für die frühe Vorentscheidung sorgte. Kurios wurde es nach etwa einer halben Stunde: Schiedsrichter Musick zeigte nach einem Foul im Germania-Strafraum auf den Punkt. Der Halberstädter Torhüter konnte den Strafstoß glänzend parieren. Allerdings musste er sich dann doch geschlagen geben, da der nächste Elfmeter nur eine Minute später folgte. Diesmal brachte Beyazit den Ball sicher im Gehäuse unter.

Nach der Halbzeitpause beherrschte Viktoria weiterhin das Spielgeschehen. Es sollte aber etwas dauern, bis der Ball erneut im Netz landete. Vor allem Stürmer Beyazit sah bei zwei Aktionen unglücklich aus, als er jeweils an die Latte schoss. Mit der Einwechslung von Alkan kam nochmal frischer Wind mit entsprechender Effektivität. So markierte dieser auch das 4:0. Danach brach die Gegenwehr der Halberstädter endgültig zusammen und Viktoria legte in den letzten zehn Minuten einen bemerkenswerten Endspurt mit drei weiteren Toren hin. Viktoria-Trainer Keskin war mit seiner Mannschaft total zufrieden: „Nach einer etwas unglücklichen Hinrunde haben wir einen versöhnlichen Abschluss geschafft. Die Mannschaft hat Potenzial.“

Seine Hoffnung: Er rechnet in der Rückrunde mit einer starken Mannschaft, die sich selber in der Tabelle eigentlich weiter oben sieht. Für Halberstadt dagegen stehen die Zeichen schlecht. Noch immer wartet Germania auf den ersten Saisonsieg.
Von Philipp Dornseifer

Tennis Borussia – FC Hertha 03 2:0 (0:0)
TEBE: Krause – Matalerz, Adams, Stahl, Larsen – Amamoo (90. Schöffel), Sariboga, Aslan (73. Akache), Bokake-Befonga (84. Koutras), Göth (88. Schellhammer) – Sarbanovic.
HERTHA 03: Kagitci – Senninger, Sabanovic, Lietz, Voigt – Agyei-Yeboah (58. Samardzic), Fortino, Orlos (76. Rohana), Drmac – Moghrabi (58. Schleiff), Erdogan.
TORE: 1:0 (56.) Sarbanovic, 2:0 (71.) Amamoo.

Beim fahrigen TeBe-Beginn ergaben sich für die Herthaner Moghrabi und Erdogan gute Torchancen. Als die Borussen zu einer besseren Spielanlage fanden und in Führung gingen, verloren die Gäste etwas den Faden. Hinzu kam, dass der Aktionsradius von Sariboga nicht eingeschränkt wurde.

B-Jugend

1. FC Union – Babelsberg 03 2:1 (0:0)
UNION: John – Budde, Maloney, Oyss – Bergmann (78. Basaran), Günaydin, Dähnrich, Flach – Zengler (57. Schulz), Kahraman (63. Montcheu), Göth (80. Klose).
TORE: 1:0 (45.) Kahraman, 2:0 (57.) Göth, 2:1 (65.).

Kampfstarke Babelsberger erschwerten Union den Weg zum Sieg. Der Gast stellte die Offensivräume zu. Dennoch ergaben sich Chancen, die Zengler und Kahraman aber nicht verwerten konnten. Frischer Elan kam nach dem Wechsel. Zielstrebig schufen sich die Unioner die Räume, die zu den Toren führten. Kritisch wurde es nach dem Babelsberger Anschlusstreffer, als sich bei Eckbällen und Freistößen Ausgleichschancen auftaten.

Hertha BSC II – FC Hertha 03 1:2 (0:1)
HERTHA II: Renner – Hummrich, Storm, Hausen – Krebs (63. Edler), Patow-Silva, Dardai, Kade, J. Techie-Menson (57. Rochzen), R. Techie-Menson – Mulack.
HERTHA 03: Dugonjic – Iraqi, Güleyen, Koulis (73. Emir), Kajdomqaj – Fortino, Darwiche, Rehfeldt, Erl (65. Vassilliadis) – Jentschura (71. Falk), Gayret.
TORE: 0:1 (20.) Iraqi, 0:2 (66.) Jentschura, 1:2 (70.) Storm.

Dank Laufstärke und guter Zweikampfführung beendeten die Zehlendorfer ihre Negativserie. Dabei wurde gut verteidigt, wenngleich Hertha BSC II ein Chancenübergewicht besaß. Kade und Storm vergaben dabei gute Möglichkeiten. Als der Elan nachließ, kam Hertha 03 in Schwung. Verteidiger Iraqi sowie der druckvoll agierende Jentschura nutzten den Auftrieb und sogten mit ihren Toren für den Befreiungsschlag.

Von Manfred Gräf

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