11.03.2014

Torwart verwechselt die Linien und sieht Rot

Kurt Kossahn von Sparta Lichtenberg II lässt sich vom Hockeyfeld irritieren

Pechvogel: Kurt Kossahn sah am Sonntag eine kuriose Rote Karte. Foto: JouLux

Der Amateurfußball liefert immer wieder kuriose Geschichten. Kurt Kossahn, Torwart von Sparta Lichtenberg II in der Kreisliga B, muss sich am Sonntag vorgekommen sein wie im falschen Film. Als er einen gegnerischen Angriff mit der Hand weit vor seinem Kasten abwehrte, flog er vom Platz – er hatte die Linien verwechselt.

Der Berliner Amateurfußball hält für die Aktiven immer wieder besondere Herausforderungen bereit. Auf vielen Rasenplätzen sind die Linien kaum zu erkennen und erschweren den Schiedsrichtern die Entscheidungen. Ein ganz anderes Problem mit den Linien hatte am Sonntag Kurt Kossahn, Torwart von Sparta Lichtenberg II. Im Auswärtsspiel in der Kreisliga B beim 1. FFV Spandau ließ sich der Schlussmann von den zusätzlichen Spielfeldmarkierungen auf dem Kunstrasen im Fredy-Stach-Sportpark irritieren.

Um einen Angriff der Spandauer zu stoppen, verließ der Lichtenberger sein Tor und wehrte den Ball mit der Hand ab. Dumm nur, dass er dabei die Strafraumlinie mit der Linie des Hockeyfeldes verwechselte und ein glasklares Handspiel außerhalb des Strafraums fabrizierte. Schiedsrichter Mike Heinicke blieb keine andere Wahl, als Kossahn mit der Roten Karte vorzeitig unter die Dusche zu schicken.

Sparta siegt trotz Unterzahl

Da seine Mannschaft zum Zeitpunkt des Platzverweises bereits 3:0 führte und am Ende mit 5:2 gewann, kann Kossahn über sein Missgeschick wahrscheinlich schon wieder lachen. Am kommenden Wochenende muss er dennoch zuschauen – und beim nächsten Mal wird sich der Lichtenberger Torwart die Linien sicherlich ganz genau ansehen.

Von Julian Graeber

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