Mein Fußball-Woche

29.10.2014

Torwart Aulig hält Elfmeter

Die Partie war vor einer Woche von der Elbe an die Spree verlegt worden, um den Nachwuchsmannschaften auch den Besuch des Bundesligaspiels der Profis zu ermöglichen. Beide Trainer, sowohl Herthas Michael Hartmann als auch Hamburgs Otto Addo, hatten nach dem Abpfiff keine übereinstimmenden Ansichten über die Gerechtigkeit der Punkteteilung.

Beide sahen phasenweise ihre Mannschaft im Vorteil und mit Möglichkeiten, die Entscheidung herbeizuführen. Gerade im Verlauf der ersten Halbzeit sah Hartmann ein spieltechnisches Übergewicht seiner Mannschaft. „Sie hat sich aber in der Phase, als sie gut kombiniert hat, nicht für den betriebenen Aufwand belohnt“, bedauerte der Trainer die Abschlussunsicherheiten seiner Elf.

Otto Addo wiederum freute sich darüber, dass sich seine Mannschaft nach dem Rückstand gesteigert habe. „Mit dem nicht verwandelten Strafstoß sowie dem nachfolgenden Scheitern von Porath und Krol besaßen wir eigentlich genügend Chancen zum Sieg.“ Mit einigem Glück und dem Geschick von Torhüter Aulig schienen die Berliner die Drangperiode der Hanseaten schadlos überstehen zu können. Nur in Unterzahl wuchs für Hertha das Problem, auch weiter fehlerfrei verteidigen zu können.

Als Krol und Haut mit zunehmendem Ideenreichtum für wachsenden Druck des HSV sorgten, stimmte Herthas personell gestaffelte Zuordnung plötzlich nicht mehr und – wie Michael Hartmann meinte: „Meine Mannschaft bettelte förmlich um den Ausgleich gegen einen zielgerichtet in die Nahtstellen spielenden Widersacher, der sein personelles Übergewicht klug zu nutzen wusste.“ Doch ein Lehrsatz lautet: Nur aus Fehlern kann man richtige Lehren ziehen. Diese Hoffnung lebt bei Hertha zur Bewältigung kommender Aufgaben. Gegen den SV Werder Bremen können es die Berliner schon am Sonnabend besser machen.

Hertha BSC – Hamburger SV (A) 2:2 (0:1)

HERTHA: Aulig – Kraeft, Rademacher, Beyer, Mittelstädt – Galleski (70. Blumberg), Pelivan (74. Bektic), Kauter, Jensen (81. Torunarigha) – Brömer, Hasse (86. Abderrahmane).
HSV: Kreidl – Mundhenk (87. Branco), Safo-Mensah (46. Lindenberg), Deichmann, Tikvic – Haut, Krol, Feka (80. Ercetin), Porath (80. Buttler) – Njie, Kwatu.
SR: Schönheit – Z: 180.
TORE: 0:1 (45.) Krol, nach Querpass von Haut; 1:1 (47.) Mittelstädt, aus Nahdistanz nach Zuspiel von Jensen; 2:1 (58.) Hasse, toller Flachschuss aus spitzem Winkel ins lange Eck; 2:2 (86.) Buttler staubt einen von Torhüter Aulig parrierten Krol-Schuss aus Nahdistanz ab.
GELBE KARTEN: Beyer, Kauter, Bektic.
ROTE KARTE: 78. Mittelstädt nach Foul an Porath, den daraus resultierenden Elfmeter von Krol pariert Torhüter Aulig.
BESTE SPIELER: Aulig, Hasse, Rademacher – Deichmann, Haut, Krol.

Von Manfred Gräf

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