06.03.2017

Schwacher Start in die Saison-Was ist bloß bei Hertha los?

Das Jahr hat gerade erst begonnen und schon musste Hertha die zweite Niederlage in der Rückrunde einstecken. Viele fragen sich nun, wie es bei der Mannschaft aus Berlin weitergehen wird. Diese Frage hatte sich auch der 40-jährige Trainer Pal Dardai schon gestellt und greift nun zum letzten Anker. Der Hertha-Trainer hatte schon im Dezember angekündigt, dass er diese Karte spielen würde, wenn sich die Zustände nicht langfristig verbessern. Nun ist es also soweit und die Hertha Spieler werden professionelle Hilfe von außen bekommen – von keinem anderen, als einem professionellen Sportpsychologen. Dardai geht fest davon aus, dass er seine Spieler ohne diese Unterstützung nicht für die Rückrunde stabil halten könne. Glück habe die Mannschaft nur wenig, er hoffe, dass ein Sportpsychologe das wieder ändern könne.

Nichts Neues für manche Spieler

Schon einige Profifußballer, wie beispielsweise Valentin Stocker, geben ganz offen zu, dass sie regelmäßig Kontakt zu einem Sportpsychologen haben. Bei einigen Spielern gehört diese Art der Hilfe und Austausch schon zum Alltag. Hertha-Spieler Stocker berichtete ganz frei, dass er seinen Mentaltrainer einmal pro Woche kontaktiere. Dies sei für ihn sehr wichtig geworden und er könne sich mit ihm sehr gut über wichtige Ereignisse austauschen. Dieser Austausch helfe ihm sowohl in seinem Alltag, also auch bei seinem Profisport. Vor einigen Jahren habe er diese Art von Hilfe sogar noch mehr in Anspruch nehmen müssen als heute. Damals habe er vermehrt Hilfe benötigt, um seine Probleme mit Drucksituationen oder dem ständigen Konkurrenzkampf besser bewältigen zu können.

So sieht ein Sportpsychologe die Situation

In einem Interview berichtete der 37-jährige Dr. Marc-Oliver Löw, der an der Universität Leipzig als Sportpsychologe tätig ist, was er der Mannschaft Hertha raten würde. Als Erstes wäre es wichtig, so Dr. Löw, dass die Mannschaft sich daran erinnert, dass ein Spiel nicht nur von Ernsthaftigkeit geprägt ist, sondern auch Spaß und Lockerheit dazu gehören. Wer Erfolgreich im Spiel sein will, der müsse mit positiven Gedanken ins Spiel gehen um auch eine positive Atmosphäre erzeugen zu können. Doch auch der Trainer Pal Dardai habe viel Arbeit vor sich, so sagt Löw. Er müsse die Spieler die sich lediglich auf ihrem Erfolg ausruhen daran erinnern, wie leider die Vorsaison gelaufen war. Er will damit seine Spieler warnen und ihnen gleichzeitig vor Augen führen, dass die Ziele nur erreicht werden können, wenn die Spieler an ihre Limits und darüber hinaus gehen. Gleichzeitig müsse der Trainer aber auch die Spieler motivieren, die große Furcht vor Misserfolgen haben. Ihnen müsse er klarmachen, dass der kommende Druck nur ein Luxusproblem sei. Zudem sollten die Spieler von Hertha auch daran erinnert werden, was sie bisher auf ihrem Weg so stark gemacht hat.

Mit Spannung dürfen die Fans jedenfalls auf die nächsten Wochen schauen. Wer grundsätzlich gerne Wetten im Sportbereich abschließt, für den wird die Zukunft sicherlich noch einiges bieten. Mit etwas Glück können Sie beim Wetten ein wenig Geld nebenher verdienen. Am besten direkt auf diese Seite gehen und den Wettbonus von Interwetten näher anschauen. Es lohnt sich!

Herthas Sorgenkind ist der Kapitän

Der 32-jährige Vedad Ibisevic ist nicht nur der aktuelle Kapitän des Herthas, sondern auch sein größtes Sorgenkind. In den letzten fünf Spielen hat der sonst so spielfreudige Hertha-Kapitän leider kein einziges Tor mehr erzielen können und von der Bild-Zeitung hatte er zuletzt sogar die Note 5 für seine Spiele erhalten. Das ist nicht gerade aufbauend für Ibisevic und erhöht den Druck auf ihn. Dr. Löw meinte zu Herthas Sorgenkind, dass man dem Kapitän das Gefühl nehmen müsse, die Mannschaft alle zu tragen. Er empfiehlt in dieser Situation eine individuelle Ansprache des Trainers.

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