03.12.2014

Lebenszeichen aus dem Keller

Wacker 21, TSV Rudow II und Tiergarten punkten

An der Spitze der 1. Abteilung ist alles vorbereitet für das Spitzenspiel am kommenden Wochenende. Neukölln und Srbija haben ihre Spiele jeweils gewonnen und so geht es am Sonntag an der Neuendorfer Straße nicht nur um einen Prestigeerfolg, sondern auch um die Herbstmeisterschaft. Positive Signale haben auch Wacker 21 und der TSV Rudow II im Tabellenkeller gesendet.

Die Rudower siegten gegen Kladow zum ersten Mal seit dem sechsten Spieltag und haben damit den Anschluss ans rettende Ufer hergestellt. „Wir haben uns endlich mal belohnt und leben noch“, freute sich Trainer Sven Pawlak über das Ende der Pleitenserie. Noch ein Spiel länger warten auf ein Erfolgserlebnis mussten die Lankwitzer. Das 2:2 gegen Stern Britz am 21. September war der letzte Punktgewinn, nun gibt die mit einem Remis gekrönte Aufholjagd gegen den SV Empor II zumindest ein wenig Anlass zu Optimismus.

In der 2. Abteilung hat die SpVgg Tiergarten ein wichtiges Lebenszeichen von sich gegeben. Beim SV Adler sah die Sanli-Elf beim Stand von 0:3 schon wie der sichere Verlierer aus, verdiente sich mit guter Moral aber den ersten Punktgewinn seit Ende Oktober. Zudem gab es für das abstiegsbedrohte Team gute Nachrichten vom Sportgericht. Das am 9. November beim Stand von 1:0 für Liria abgebrochene Spiel wird 6:0 für Tiergarten gewertet. Liria hat das Urteil bereits angenommen. „Es ist schwer, aber wir müssen das akzeptieren“, sagte Lirias Trainer Perparim Halimi. DJK SW Neukölln hat sich indes durch das Remis gegen Kaulsdorf aus dem Rennen um die Herbstmeisterschaft verabschiedet, kann am kommenden Sonntag aber zum Zünglein an der Waage werden. Denn mit einem Sieg beim momentan so starken 1. FC Schöneberg kann die Lambert-Elf dem BSC Rehberge eine Steilvorlage liefern, um den Tabellenführer noch abzufangen.

In der 3. Abteilung dominieren zwei Themen den Spieltag: Die erste Niederlage des Berliner AK II und NNW, das aufgrund von Personalproblemen zur Halbzeit aufgeben musste und nun Tabellenletzter ist. Aber der Reihe nach: Trotz des 0:1 gegen die TSV Helgoland bleibt der BAK Tabellenführer und der Abstand ist weiter groß. „Das Positive ist, dass es hinter uns so eng ist und die sich die Punkte gegenseitig wegnehmen“, sagte Trainer Murat Ilkyol. Ganz andere Probleme hat NNW-Coach Jürgen Hahn. Der Tabellenletzte sehnt das Ende der Hinrunde dringend herbei. „Wir hoffen, dass wir nächste Woche wieder ein paar Spieler mehr zur Verfügung haben und uns in die Winterpause retten“, so Hahn.

Von Julian Graeber

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