Mein Fußball-Woche

04.06.2014

Liebelt schafft nur noch den Anschlusstreffer

D-Jugend: Staaken besticht mit gutem Konzept

Im Duell zweier Verbandsligisten bezwang der SC Staaken den TSV Rudow nach einer umkämpften Partie mit 3:2 und feiert den Sieg im Axel Lange-Pokal der D-Jugend. Die Staakener starteten furios, der Ball lief fast nur in Richtung Rudower Gehäuse. TSV-Keeper Williams hatte alle Hände voll zu tun. Aber gegen den Flachschuss von Scholz war auch Rudows Rückhalt machtlos. Staaken schien nun alles im Griff zu haben, aber Rudow wehrte sich und setzte auf Konter.

Acht Minuten nach dem Seitenwechsel gelang durch Schneider tatsächlich das 1:1. Zuvor war ein Schuss von Avdiji abgefälscht worden, Schneider zog aus sechs Metern ab. Zu diesem Zeitpunkt war der TSV wegen Verletzungsbehandlung von Özgül sogar in Unterzahl. Doch die Staakener ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und kam zu guten Gelegenheiten. Scholz (40.) und Künzer (48.) setzten den Ball drüber und Zurawik (46.) scheiterte an Williams. Dann zog Tschatschanidse per Solo in den Strafraum und wurde gelegt. Den fälligen Neunmeter nutzte Staakens Künzer sicher zum 2:1. Zehn Minuten später sorgte Künzer für die Entscheidung, als Keeper Williams seinen haltbaren Schuss durch „die Hosenträger“ rutschen ließ. Unverdrossen rackterte danach der TSV und machte Druck. Liebelt schaffte vom Strafstoßpunkt noch den 2:3-Anschlusstreffer, aber mehr war für Rudow aber nicht drin. Philipp Klatt, Trainer des SC Staaken, zeigte sich natürlich zufrieden: „Wir waren 60 Minuten das überlegene Team. Ein verdienter Sieg nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Respekt an Rudow, die standen nicht zufällig im Finale.“ Auf Seiten des unterlegenen Finalisten war Roland Werb, Spielleiter der Kleinfeld-Jugendteams, trotz der Niederlage nicht zu sehr geknickt und lobte den Auftritt der Grün-Weißen: „Eine tolle Leistung von den Jungs. Wir hatten acht Spieler aus dem jüngeren Jahrgang dabei. Von daher haben wir es gut gemacht.“

SC Staaken – TSV Rudow 3:2 (1:0)

STAAKEN: Palmowski – Zurawik, Hackbarth – Tiedemann – Dincer, Tschatschanidse, Scholz – Künzer (Löhrke, Muschkowski, Kusch). RUDOW: Williams – Ertuerkler, Becker, Ardahanli – Schneider, Avdiji, Liebelt – Özgül (Doman, Gaszynski, Kapucu, Sayal). SR: Plutzkat (Concordia Wilhelmsruh). TORE: 1:0 (20.) Scholz, 1:1 (38.) Schneider, 2:1 (50.) Künzer, Foulneunmeter (Doman an Tschatschanidse), 3:1 (58.) Künzer, 3:2 (60.) Liebelt, Foulneunmeter (Zurawik an Özgül). GELBE KARTEN: Hackbarth – Sayal. BESTE SPIELER: Tiedemann, Scholz, Künzer – Williams, Schneider.

Von Felix Ney

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