21.06.2015

B-Jugend-Relegation: BAK nutzt die Chancen nicht

Die U 17 des 1. FC Neubrandenburg erkämpfte sich mit einer starken Abwehrleistung einen 1:0-Auswärtserfolg und damit eine gute Ausgangsposition für das Relegationsrückspiel zum Aufstieg in die Regionalliga Nordost am Sonntag. 

Dennoch war es eigentlich die Partie des Berliner AK, der sehr offensiv und temporeich agierte. 6:2-Chancen für den BAK in der ersten Hälfte zeigten ein klares Übergewicht an: Nach Ecke von Fakhro traf Rebsch den Ball nicht voll (7.), und auch Olcum brachte keinen Druck hinter den Ball (16.). Bellin und Güven schossen aus aussichtsreichen Positionen drüber (17., 26.), dazu wurden die Schüsse von Güven und Fahkro von Neubrandenburgs Abwehr geblockt (19., 27.). Auf der anderen Seite aber fiel das Tor: Jacobs setzte einen unhaltbaren Freistoß aus weit über 20 Metern Entfernung in den Winkel.


Nach dem Seitenwechsel bekamen die Gäste die Partie noch besser in den Griff, der BAK rannte sich mit zunehmender Spieldauer immer wieder fest. Unfassbar, wie Neubrandenburg in der 51. Minute eine Dreifach-Chance durch Reichel, Guth und Daedlow liegen ließ; den ersten Schuss von Reichel konnte Außenverteidiger Kartal gerade noch von der Linie kratzen. Pech hatte der BAK in der 74. Minute: Nach Ecke von Fakhro hatte Arslan an die Latte geköpft, Olcum konnte die Nachschuss-Chance nicht nutzen. 

„Im Rückspiel werden wir auf dem Rasenplatz im Jahn-Sportpark spielen – und nicht auf so einer Zickenwiese“, kündigte Neubrandenburgs Trainer Wolfgang Döscher an. Mit „Zickenwiese“ meinte er den engen Kunstrasenplatz im Poststadion. BAK-Trainer Dominik Ludwig sagte: „Wir waren zwar die dominante Mannschaft, doch in der gegnerischen Hälfte wurde es zu eng. Wir haben den Ball oft zu lange gehalten und waren zu verspielt.“ In dieser Woche bereiten sich Ludwigs Spieler auf dem großen Rasenplatz an der Osloer Straße auf das Rückspiel vor.   

Von Michael Sauer

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