Mein Fußball-Woche

25.11.2012

111 x 111 x 12 = 147.852

TeBe auf Gönnersuche – Catenaccio in Westend – Füchse beißen TuS

Tolle Idee im und rund ums Mommsenstadion. 111 Jahre alt wird Tennis Borussia im nächsten April. Jetzt sucht der Verein 111 Freunde und Gönner, die monatlich 111 Euro zahlen – das ein Jahr lang, macht summa summarum 147.852. Eine stolze Summe und ne Menge Holz, das bekommt längst nicht jeder Lila-Weiße so ohne Weiteres zusammengekratzt, auch wenn die Gegend am Eichkamp im Berliner Sozialatlas ziemlich weit oben angesiedelt sein dürfte.

Natürlich haben auch wir uns Gedanken gemacht und schlagen vor, 1111 Gönner zu finden, die 11 Euro pro Monat zahlen. Das wäre erschwinglich, auch für die Fans, die ja zum Großteil eben nicht in einer Villa am Eichkamp residieren. Da kämen dann 146.652 Euro zusammen, das sind zwar 1200 weniger, als bei dem anderen Modell, aber bestimmt eher zu akquirieren...

Jetzt geht es nur noch um die Frage, woher nehmen wir die 1111? TeBe, such! Wenden wir uns den profanen Dingen dieses Berlin-Liga-Lebens zu. Knapp vier Wochen vor dem Weltuntergang sendeten der TSV Rudow und die Füchse echte Lebenszeichen. Die Füchse beendeten mit einem 2:1-Sieg die gute Serie des TuS Makkabi und feierten einen ganz wichtigen Sieg. Das schlug Rudows Coach Thorsten Beck etwas auf den Magen – die Freude über den eigenen 3:0-Sieg gegen Stern 1900 fiel wesentlich gedämpfter aus.

Und so richtige Jubelstürme löste auch das 2:2 des mit dem letzten Aufgebot gegen den Tabellenführer Hürtürkel angetretenen Club Italia nicht aus. Der Catenaccio feierte seine Wiederauferstehung an einem Totensonntag in Westend, mit Fünferkette, einbetonierten Räumen und einem phantastischen Torwart Bierwagen kam Italia zum Punktgewinn. Aber der wird nicht viel nutzen. Da auch der Berliner SC nur zu einem 1:1 gegen Empor kam, rückten der SC Staaken mit dem 4:2 über Hertha 03 und der VfB Hermsdorf mit dem 3:2 über Tas bis auf einen Punkt an das Topduo heran.

Von Bernd Karkossa

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